Archiv für den Monat: März 2014

Revolution „Weichei“ oder Warum das, was Gen X an Gen Y nicht versteht, inspiriert

FührungsteamMit fast 50 interessiert es mich plötzlich, wie es sich anfühlt, älter zu werden. Vor kurzem arbeitete ich zwei Tage mit einem 6-köpfigen Führungsteam eines mittelständischen Unternehmens und machte eine interessante Erfahrung: Man wird älter, wenn man die nachfolgende Generation nicht mehr so richtig versteht und feststellt, dass die eigenen Bewertungskriterien verstaubt sind.

Im Führungsteam gab es einen jungen Mann Mitte Zwanzig, der im Durchschnitt 20 Jahre jünger war als der Rest der Mannschaft. Seine ganz andere Art stach heraus und hatte mich auf befremdliche Weise so gefesselt, dass ich herausfinden wollte, wie diese junge Generation tickt und wie sie unsere Zukunft verändern wird. Weiterlesen

Nichts ist so beständig wie der Wandel – wirklich?

Diese alte Lebensweisheit wird dem griechischen Philosophen Heraklit zugesprochen, der um 500 v. Chr. an der Westküste Kleinasiens lebte. Die Beständigkeit des Wandels wird uns in fast allen Facetten des täglichen Lebens immer deutlicher. Aber hat sich in den letzten 2500 Jahren an dieser Wahrheit wirklich nichts geändert?

Nehmen wir als Beispiel das Mooresche Gesetz, das von Gordon Moore im Jahre 1965 formuliert wurde und besagt, dass sich die Anzahl der Schaltkreiskomponenten auf einem Computerchip mit minimalen Komponentenkosten alle ein bis zwei Jahre verdoppelt.

Dieses Gesetz hat die digitale Revolution möglich gemacht und dazu geführt bitte hier weiterlesen

Führen Frauen anders? 2. Teil

Frauen in FührungspositionenWerden Führungseigenschaften von Frauen unterbewertet? Oder anders gefragt: Ist das Verständnis von guter Führung durch maskuline Eigenschaften definiert?

Ich habe einige interessant Kommentare von Frauen zum ersten Blogeintrag „Führen Frauen anders?“ erhalten und bin sehr froh, dass wir dieses Thema zusammen diskutieren.

Ein Kommentar betont die Tatsache, dass wir alle, Männer und Frauen, männliche/maskuline und weibliche/feminine Eigenschaften haben. Dem, glaube ich, würde jeder zustimmen, der sich etwas mit Psychologie beschäftigt hat. Weiter wird kommentiert, dass es darauf ankommt, welche dieser Eigenschaften wir in Führungspositionen hervorheben und mit welcher Rolle wir uns identifizieren. Das sehe ich ähnlich, jedoch ist mir in meiner Arbeit mit Frauen klar geworden, dass viele der Verhaltensmuster und Rollen so tief in uns eingeprägt sind, dass viele von uns aus diesen heraus handeln, ohne sich dessen bewusst zu sein. Menschen mit tiefer Selbstkenntnis können diese Wahl bewusst treffen, aber für viele Führungskräfte sind meiner Erfahrung nach die Wahlmöglichkeiten auf einen kleinen Teil der Verhaltensmuster beschränkt. Weiterlesen