Archiv für den Autor: Eb Schmidt

In 7 Schritten zum Hochleistungsteam

In 7 Schritten zum HochleistungsteamVeränderungen einführen ist einfacher gesagt als getan: Im Führungsteam gibt es häufig unterschiedliche Ansichten darüber, mit welcher Strategie vorzugehen ist. 

Mit diesen sieben Schritten klärt das Team, wie der momentane Stand (IST) aussieht, wo die Reise hingehen soll (SOLL), und wie es vom IST zum Soll kommen möchte. Dabei ist wichtig, die Schritte in der vorgegebenen Reihenfolge durchzugehen, da sie hierarchisch angeordnet sind.

1. Inspirierender Sinn

Die Frage, die es an dieser Stelle zu klären gilt, ist: Sind wir ein starkes Team mit einem klaren Leitbild und hohen Erwartungen an unsere Leiter, die Kollegen und an uns selbst? Bei diesem Thema geht es darum, was den Chef morgens aus dem Bett zieht. Warum sollten er und seine Mitarbeiter stolz darauf sein, für dieses Unternehmen arbeiten zu dürfen? Heutzutage reicht es nicht mehr, ein Unternehmen zu führen, nur um Geld zu verdienen. Es geht mindestens darum, zufriedene Kunden zu bedienen. Ein Unternehmen, für das qualifizierte Nachwuchskräfte heutzutage arbeiten wollen, hat nicht nur begeisterte Kunden, sondern schafft auch einen Mehrwert für das größere Ganze. Der Punkt ist der: je klarer das Führungsteam sich mit diesen Fragen auseinandersetzt und je ausgerichteter es auf ein engagierendes Leitbild zuarbeitet, umso leichter wird es fallen, die entsprechenden Strategien zu entwickeln und die übrigen Mitarbeiter dafür zu begeistern.

2. Präziser Fokus

Verstehen wir unsere gegenwärtige Situation und haben wir alle Ressourcen auf das mögliche zukünftige Ziel ausgerichtet? An dieser Stelle ist es wichtig, den nackten Tatsachen ins Auge zu sehen: Wie sehen uns die Kunden? Bitte hier weiterlesen

Eifel KnowHow wirkt Wunder in Sydney

Eifel_KnowHow_wirkt_Wunder_in_SydneyDie Eifel hat nicht nur wunderschöne und erholsame Natur zu bieten. Aus der Eifel kommt auch KnowHow in Form eines Beratungsansatzes, der – selbst wenn es in diesem Kontext ein gefährlicher Vergleich ist –wie Gift wirkt. Sie wissen, wie ich das meine :).

In einigen Tagen treffe ich mich zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate mit meinem amerikanischen Kollegen in Sydney bei unserem Kunden, den wir seit fast zwei Jahren erfolgreich in Europa beraten haben. Es geht um nichts Geringeres als darum, einen Kulturwandel in einem weltweit tätigen Unternehmen zu ermöglichen. Und zwar ASAP, wie es im englischen so nett heißt. Die Zeit drängt. Oder anders formuliert, schnellstmöglich ein globales Hochleistungsteam aufbauen. Weiterlesen

Veränderung braucht Vertrauen

Veränderung_braucht_VertrauenEiner unserer Kunden hat uns vor kurzem einen direkten Vergleich ermöglicht, der die Bedeutung von Vertrauen für Veränderung wunderbar auf den Punkte gebracht hat.

Bei diesem Kunden arbeiten wir seit einiger Zeit parallel mit zwei unterschiedlichen Führungsteams. In beiden Fällen geht es darum, notwendige Veränderungsprozesse anzustoßen und zu begleiten.

Mit dem einen Team (nennen wir es einfach Team I) arbeiten wir seit mehr als einem Jahr ausgesprochen erfolgreich zusammen. Das zweite Team (Team II) weiss von dieser Zusammenarbeit. Es hat von uns direkt gehört sowie über unterschiedliche Mitarbeiter der Organisation von unserem innovativen Ansatz erfahren. Die Herausforderungen, die für Team II anstehen, sind komplexer als die, die wir bisher mit Team I bearbeitet haben.

Nach einigen Wochen der Zusammenarbeit mit Team II merkten wir, dass die Arbeit nur zäh voran ging. Anfangs war es uns nicht aufgefallen, Weiterlesen

Der Führer wird immer wichtiger

Der Führer wird immer wichtigerIn Deutschland tun wir uns mit dem Begriff der Führung etwas schwerer als andere Nationen, weil die natürliche Ableitung des „Führers“ im kollektiven Unterbewusstsein immer noch zu „Aua“ Reaktionen führt. Deshalb, und auch weil das Englische nicht nur in vielen Unternehmen, sondern auch im Alltag immer gebräuchlicher wird, findet man im allgemeinen Sprachgebrauch gerne das englische Äquivalent der „Leadership“ mit dem einhergehenden „Leader“ als Ersatz für den Führer.

Und genau um diesen Leader geht es in diesem Beitrag. Der Führer ist der- oder diejenige, Weiterlesen

Berater kommen mir nicht ins Haus

Berater beim FirmenJubilaeum

Berater und Mitarbeiter auf der Jubiläumsfeier

„Hier sind die Berater, von denen ich immer gesagt habe, sie kommen mir nicht ins Haus!“ Mit diesen Worten wurden mein Kollege und ich dem Führungsteam vorgestellt. Die Geschäftsführerin eines erfolgreichen mittelständischen Nischenanbieters hatte sich nach längerem Zögern darauf eingelassen, mit der Spezies Mensch zusammen zu arbeiten, die „einem die eigene Uhr aus der Tasche zieht, um einem zu sagen, wie spät es ist.“ Weiterlesen

Konsequenzen schlechter Unternehmenskultur

Der nachhaltige Einfluss der „weichen Faktoren“ auf die „harten Zahlen“ des UnternehmenserfolUnternehmenskulturges wird in der Presse immer häufiger erwähnt. Artikel dazu findet man fast jeden Tag und in ihrem Blog zur aktuelle Studie der Personalberatungsfirma Hays hat meine Kollegin eindrucksvoll untermauert, wie wichtig die Unternehmenskultur für den Erfolg eines Unternehmens ist.

Als Unternehmensberater, die Firmen dabei helfen, durch bewusste Gestaltung der Unternehmenskultur nachhaltigen Erfolg unvermeidbar zu machen, wissen wir sehr genau von diesen Zusammenhängen. Was mich allerdings kürzlich wirklich schockiert hat, war die Erkenntnis, wie dramatisch der negative Einfluss von „schlechter“ Unternehmenskultur sein kann. Weiterlesen

Wie viel Schaum gehört zum Bier?

Growth River BierschaumDie Antwort auf diese Frage hängt von vielen Faktoren ab, ganz wesentlich natürlich von Ihrem Geschmack und Ihren Vorlieben. Einig sind sich sicherlich die meisten darin, dass keiner in der Kneipe für zu viel Schaum bezahlen möchte.

Genau wie es Ihnen in der Kneipe geht, geht es auch Ihren Kunden, nicht wahr? Oder sind Ihre Kunden bereit, für Blindleistung (sprich zu viel Schaum) zu zahlen?

Blindleistung ist ein Begriff aus der Elektrotechnik und bezeichnet die Leistung, die zwar „verbraten“ wird, jedoch nicht beim Verbraucher ankommt bzw. von ihm genutzt werden kann. Auf Unternehmen bezogen fallen unter Blindleistung all die Tätigkeiten, die im Unternehmen zwar zu Aktivitäten führen („operative Hektik“), für den Kunden aber keinen Nutzen darstellen.

Das können Weiterlesen

Keine Zeit – zu viel zu tun

„Keine Zeit, zu viel zu tun!“ kennen Sie wahrscheinlich auch. Die Menge an Informationen, mit denen wir täglich bombardiert werden und die wie durch einen Nürnberger Trichter unsere grauen Zellen überfluten, wächst ja ins schier Uferlose. Wenn ich diese Aussage aber im Gespräch mit Geschäftsführern höre, kann sie bei mir schnell ein Gefühl der Beklemmung auslösen.

Was bedeutet es, wenn wir „Keine Zeit, zu viel zu tun!“ sagen? In der Regel meinen wir, dass wir von so vielen Anfragen, Aufgabenstellungen, Deadlines, Problemen oder Herausforderungen überwältigt sind, dass wir „vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sehen.“ Das ist verständlich und nachvollziehbar, und letztlich menschlich.

Die Preisfrage ist natürlich, wie damit umgehen, ohne mich als Opfer zu fühlen. Vor allem, wenn ich das Vorbild, der Chef oder CEO bin.

Da ich in der letzten Phase meines 10-jährigen USA Aufenthaltes in Sachen Zeitmanagement unterwegs war, gebe ich aus diesem Erfahrungsschatz gerne die Empfehlung weiter, bitte hier weiterlesen

Sepp Blatter, Fisch und Unternehmenskultur

„Was hat der arme Sepp Blatter mit einem Fisch zu tun?“ werden Sie sich vielleicht fragen. Über Herrn Blatter ist in den letzten Tagen viel diskutiert worden. Der außergewöhnlich ausgedehnten und hitzigen Diskussion in allen Medienkanälen war zu entnehmen, dass Herr Blatter nicht als Vorbild einer Führungskraft dasteht, wie sie im Weltfußball erwünscht ist.  Wirft man doch im Wesentlichen ihm das Ausmaß an Korruption vor, das unter seiner mehr als 20-jährigen Amtszeit systemisch geworden ist.

Und genau deshalb ist er als Beispiel wunderbar zu gebrauchen. Der Volksmund weiß schon seit langem: „Der Fisch fängt immer zuerst am Kopf an zu stinken“. bitte hier weiterlesen

Zur Selbsteinschätzung von Führungsteams

risiko-selbsteinschätzungWir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916), österreichische Aphoristikerin.

Ich komme gerade von einem zweitägigen Workshop mit einem beeindruckendem Führungsteam zurück. Nach Aussage aller Teilnehmer war es der bisher beste Workshop in einer Reihe von Workshops mit diesem Team. „Im ersten Workshop hat man sich als Team noch recht gut beurteilt, im zweiten Workshop gesellte sich zu einer realistischeren Einschätzung Ernüchterung und im dritten Workshop lernte man die eigene Entwicklung schätzen und erkannte die Kraft von wirklicher Ausrichtung“ so der O-Ton des Teams. Mit Führungsteams zusammenzuarbeiten ist immer hochinteressant und sehr bereichernd. Zum einen lernen wir dabei viele neue und unterschiedliche Menschen kennen. Zum anderen lassen diese uns an Ihrer inspirierenden Entwicklung teilhaben.

Bei unserer Arbeit mit Führungsteams geht es immer um Entwicklung: um die kontinuierliche Ausrichtung des Teams und damit auch des Unternehmens. „Ziehen alle an einem Strang“, bitte hier weiterlesen